Pfarrstelle Bietigheim Stadtkirche I

Pfarrer Bernhard Ritter

Pfarrer Bernhard Ritter

Pfarrer

Bernhard Ritter

Pfarrstraße 3

74321 Bietigheim-Bissingen

Tel. 07142 42038

Fax 07143 42039

Mail: Pfarramt.Bietigheim.Stadtkirche-1dontospamme@gowaway.elkw.de

Pfarrstelle Bietigheim Stadtkirche II

Pfarrer Johannes Saenger

Pfarrer Johannes Saenger

Pfarrer

Johannes Saenger

Schwätzgässle 1-3

74321 Bietigheim-Bissingen

Tel. 07142 44378 

Mail: Pfarramt.Bietigheim.Stadtkirche-2dontospamme@gowaway.elkw.de

Bietigheim Stadtkirche

Ansprechpartner:

Pfarramtssekretärinnen Simone Wenzler und Irmgard Beader

(Kontaktdaten siehe bei Pfarrer Ritter)

Kontaktzeiten Vormittag: Mo, Di, Mi und Fr 8-12 Uhr 

Kontaktzeiten Mittag: Mo, Mi,  und Do 13-17 Uhr. Freitagmittag 13.00-15.00 Uhr.

Dienstag geschlossen.

 

Homepage: www.bietigheim-evangelisch.de

 

Gottesdienst:

Sonntag, 10.00 Uhr, Stadtkirche Bietigheim

 

Stadtkirche:

Die Entstehung der Bietigheimer Stadtkirche ab 1400 ist eng mit dem Hause Württemberg verbunden. Graf Eberhard III, der Milde, (1364 - 1417) war in 1. Ehe mit der Gräfin Antonia Visconti aus Mailand (+ 1405) verheiratet. Ihr waren die Einkünfte der Ämter Brackenheim, Bietigheim und Marbach zur Sicherung ihrer bedeutenden Mitgift überlassen. Gräfin Antonia Visconti und Hugh von Venningen mit seiner Frau Klara von Stein, denen 1/3 von Bietigheim gehörte erbauten zusammen mit der Bürgerschaft die Stadtkirche auf dem Trümmerfeld der um 1290  bei einer Fehde durch Graf Eberhardt II zerstörten Ganerbenburg. Einer der Gründe war, dass die seitherige Pfarrkirche weit außerhalb der Stadt beim Friedhof Sankt Peter lag. Nachdem die Gräfin Antonia Visconti bereits 1405 verstarb, beendete Graf Eberhard, der in der Zwischenzeit alleiniger Besitzer von Bietigheim war, um 1411 den Bau. Die der hl. Maria geweihte Kirche war bis 1496 Kapellenkirche, in der nur Frühmessen abgehalten werden durften, da der Bischof von Speyer sich  weigerte, die Pfarrrechte auf die neue Kirche zu übertragen. So wurde von der Jahrhundertwende 1400 an über der Burgkapelle der ungewöhnlich hohe Chor mit seinem 5/8 Schluss erbaut und durch einen Lettner von dem ursprünglich nur 12,40 m breiten und 23,60 m langen Kirchenschiff getrennt. Im Jahr 1464 wurde auf der Nordseite des Chors eine Sakristei angebaut. Als Glockenturm mit 4 Glocken diente der Rest des Bergfrieds der früheren Burg, welcher als Stadt- und Landwachtturm ausgebaut war und gleichzeitig als Kirchturm diente. Dieser Turm stürzte in der Nacht zum 1. März 1542 ein und zerstörte die Kelter, den herzogl. Kornkasten, verschiedene Häuser und  die Nordseite des Langhauses. Beim Wiederaufbau wurde die Nordwand der Kirche um 4 Meter hinausgerückt, wodurch die Symmetrie des Bauwerks zerstört wurde. Chor und Kirchenschiff verloren ihre gemeinsame Achse. Mit dem Neubau des jetzigen Kirchturms wurde sofort begonnen, da er die Rolle des Stadt- und Landwachtturms zu übernehmen hatte. Er wurde 1447  vollendet  und sah mit der in Fachwerk ausgeführten Türmerwohnung als oberstes Geschoss über dem Umgang im wesentlichen so aus wie heute.

 

2017 Gemeindebeschreibung zum Gottesdienst als pdf-Datei

 

 

Bietigheim-Bissingen Stadtkirche